Drohne für Anfänger: Welche ist für Einsteiger geeignet?

von Johannes | Letzte Aktualisierung

Das Fliegen einer Drohne muss nicht ausschließlich Profis vorbehalten sein. Wenn du in dieses spannende Hobby einsteigen möchtest, dann solltest du dich zunächst nach einer Einsteiger-Drohne umschauen. Hier bietet dir der Markt viele günstige Angebote und viel Flugspaß. Letztlich kommt es darauf an, für welche Zwecke du eine solche Drohne einsetzen möchtest. Hier im Ratgeber habe ich dir einige Einsteiger-Drohnen zusammengestellt. Gleichfalls erfährst du, worauf du bei einer Drohne für Anfänger achten solltest.

Was Du in diesem Artikel erfährst?

  • Was du mit einer Einsteiger-Drohne machen kannst
  • Worauf man als Anfänger achten sollte
  • Welche Tipps es für den ersten Drohnenflug gibt
  • Was eine gute Drohne für Anfänger kostet

Welche Drohne für Anfänger?

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2022 um 14:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Was möchte ich mit der Einsteiger Drohne machen?

Überlege dir zunächst, was du mit einer Drohne für Anfänger machen möchtest. Einige machen die ersten Flugversuche im Garten, andere möchten diese auch mit in den Urlaub nehmen. Da die meisten Drohnen mit einer Kamera ausgestattet sind, bietet es sich an, damit schöne Fotos und / oder Videoaufnahmen zu erstellen. Vielleicht möchtest du aber auch mit deiner Drohne für Einsteiger Rennen fliegen.
Die Preise reichen bei Einsteiger-Drohnen von etwa 80 Euro bis rund 450 Euro. Verständlicherweise bieten dir die höherpreisigen Modelle mehr Funktionen und liefern in aller Regel auch bessere Fotos und Videos. Du musst hier selbst entscheiden, wie viel dir dein Drohnenhobby wert ist.


Was muss als Anfänger bei einer Drohne beachten?

Drohnen bis etwa 450 Euro gelten als Einstiegs-Modelle, die sich jedoch nicht hinter den noch teureren Modellen verstecken müssen. Hier findest du zahlreiche renommierte Markenhersteller, die schon lange Jahre Erfahrung in der Drohnenentwicklung und -fertigung haben. Eine günstige Drohne bietet zumindest den Vorteil, dass bei einem Absturz die Reparaturkosten oder auch der Verlust nicht allzu groß zu verschmerzen sind. Eine robuste Drohne bietet hier den Vorteil, dass ein einfacher Crash besser überwunden werden kann.

Auch wenn diese Drohnen insgesamt recht günstig sind, bedeutet dies nicht, dass du eine solche Drohne auch einfach fliegen kannst. Generell musst du dich als Einsteiger erst einmal mit der Fernbedienung vertraut machen. Auf zahlreiche Sensoren und Stabilisierungsfunktionen, die eine teure Drohne von Hause aus besitzt, musst du hier jedoch verzichten. Durchaus kann die Handhabung für dich etwas komplizierter ausfallen. Andernfalls lernst du dadurch das richtige Drohnenfliegen mit all seinen Raffinessen. Davon profitierst du auf jeden Fall, wenn du dir einmal eine teure Drohne zulegst.

Wie zuvor erwähnt, sind günstige Einstiegsmodelle mit nur wenigen Sicherheitsfunktionen, Sensoren oder eine Flugunterstützung ausgestattet. So fehlt vielen dieser Modelle eine Hinderniserkennung. Wenn du mit einer einfachen Drohne Rennen fliegen möchtest, musst du davon ausgehen, dass diese im Eifer des Rennens schon einmal an ein Hindernis stößt und abstürzt.

Achte beim Kauf darauf, ob sich vielleicht eine GPS-gestützte Positionskorrektur oder eine Return-to-Home-Funktion an Bord befindet. Im ersten Fall bleibt deine Drohne auch bei starkem Wind immer auf dem richtigen Kurs. Die Return-to-Home-Funktion sorgt dafür, dass deine Drohne bei nachlassender Akkuleistung sicher in deiner Nähe landet. Diese Hilfsmittel sind bei Einstiegs-Drohnen leider nicht immer zu finden. Eine Ausnahme bildet der bekannte Hersteller DJI, der seine Modelle mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausstattet. Dann liegst du aber auch schon in der Preisgrenze über 400 Euro.

GPS-Mode-Drohnen-Fernbedienung

Anfänger-Tipps für den ersten Drohnenflug

Bevor du deine Drohne das erste Mal fliegen lässt, solltest du diese entsprechend der Bedienungsanleitung vorbereiten und den Flugakku aufladen. Mache dich aber auch mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut, ob du dort überhaupt eine Drohne fliegen lassen darfst. Es gibt verschiedene Flugverbotszonen, wie zum Beispiel Flughäfen, Krankenhäuser, militärische Anlagen, größere Menschenansammlungen u.v.w.m.
Nachdem deine Drohne flugbereit ist, solltest du dir eine weite, offene Fläche suchen. Achte auf Bäume und andere Hindernisse, die vielleicht zum Verhängnis werden können. Ebenso ist es wichtig, dass für den ersten Flug Windstille herrscht.

In der ersten Phase solltest du das Starten und Landen üben. Stelle deine Drohne unweit von dir auf den ebenen Boden und schalte diese ein. Nun nimmst du die Fernbedienung und schaltest diese ebenfalls ein. Bewege den Joystick für die Flughöhe vorsichtig nach vorne. Hierbei werden die Rotoren so viel Schub erzeugen, dass die Drohne langsam abhebt. Halte die Drohne in Kopfhöhe in ruhiger Position. Nun kannst du den Joystick wieder zu dir zurücknehmen. Achte darauf, dass die Drohne sanft landet. Hochwertige Drohnenmodelle bieten dir hierbei einen automatischen Landemodus an.

Nachdem das Starten und Landen funktioniert, geht es an die ersten Flugfiguren. Am besten fliegst du quasi ein Rechteck. Hierbei lernst du, wie deine Drohne vorwärts und seitwärts fliegen kann. Fliege hierzu etwa 5 Meter nach vorne und dann wieder 5 Meter nach rechts zur Seite. Fliege dann 5 Meter rückwärts und zum Schluss wieder 5 Meter nach links. Dann hast du das Rechteck abgeflogen. Du kannst diese Übung wiederholen und an den Ecken des Rechtecks die Drohne in der Luft anhalten. Versuche nun, die Drohne um 90 Grad zu drehen. Danach kannst du versuchen, einen Kreis zu fliegen. Hier musst du auf die Fluggeschwindigkeit achten. Versuche sowohl mit als auch gegen den Uhrzeigersinn zu fliegen.

Falls deine Drohne über eine Kamera verfügt, solltest du nach dem Flugtraining versuchen, das eine oder andere Foto zu schießen. Später kannst du deinen ersten kurzen Video-Clip drehen. Hier haben teure Drohnen natürlich die Nase vorne, da diese das Fliegen von selbst übernehmen und du dich voll und ganz auf das Filmen konzentrieren kannst. Mit etwas Übung gelingt dies aber auch bei Einsteigerdrohnen.

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Was kostet eine gute Einsteiger-Drohne?

Eine gute Einsteigerdrohne stellt zum Beispiel die DJI Mini 2* dar. Dieser faltbare Quadrocopter erreicht eine Flugzeit von 31 Minuten und ist mit einer 4K-Kamera ausgestattet. Fotos lassen sich mit einer Auflösung von 12 MP erstellen. Diese Drohne bietet dir darüber hinaus noch eine Livebild-Vorschau auf dem Smartphone. Auf ein Gimbal zur Bildstabilisierung musst du hier nicht verzichten. Diese Drohne wird für rund € 424,97 angeboten.

Für rund € 437,72 bekommst du die Parrot Anafi Drohne*. Sie verfügt ebenfalls über eine 4K-Kamera für beeindruckende Luftbildaufnahmen. Die aus Carbon bestehende Drohne erreicht eine Flugzeit von rund 25 Minuten. Auch hierbei kannst du den Flug per Livevideo auf dem Smartphone verfolgen. Natürlich gibt es noch preisgünstigere Modelle, wobei du hier jedoch Abstriche in Bezug auf Reichweite, Kameraqualität und Funktionalität hinnehmen musst.

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Häufige Fragen & Antworten

Benötige ich einen Drohnenführerschein?

Ab dem 01.01.2021 gilt die neue EU-Drohnenverordnung. Einsteiger- und Spielzeugdrohnen bis 250 g Abfluggewicht benötigen danach keinen Drohnenführerschein. Die Hersteller von Einsteiger-Drohnen, wie zum Beispiel bei der DJI Mini und DJI Mini 2, achten sehr wohl darauf, die Gewichtsgrenze auf 249 g zu beschränken. In diesem Fall ist ein kleiner EU-Drohnenführerschein* nicht erforderlich. Wenn du aber eine Kameradrohne fliegst, dann muss du diese auf jeden Fall registrieren lassen. In diesem Fall spielt das Gewicht keine Rolle.

Benötige ich eine Drohnenversicherung und ein Drohnenkennzeichen?

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist hierzulande Pflicht. Wenn deine Drohne zum Beispiel ein Auto oder ein Gebäude beschädigt, ist der Schaden nicht durch deine herkömmliche Haftpflichtversicherung gedeckt. Vielleicht hat deine Drohne auch eine Fehlfunktion und fliegt unkontrolliert in eine Menschenansammlung. Auch für mögliche Verletzungen benötigst du auf jeden Fall eine Drohnenversicherung. Das Abfluggewicht spielt hierbei keine Rolle. Ein weiteres Problem stellt die Drohnenkennzeichnung dar. Jedoch müssen laut EU-Drohnenverordnung nur Drohnenmodelle ab 250 g mit einem eigenen Kennzeichen bzw. einer Plakette ausgezeichnet sein. Hierzu benötigst du eine e-ID, die auf einer Plakette mit deinem Namen, dem Wohnort und deiner Telefonnummer an der Drohne angebracht wird.

Fazit zu Drohnen für Anfänger

Eine Einsteiger-Drohne ist der erste Schritt zu einem recht spannenden Hobby. Neben den recht einfachen Spielzeugdrohnen sorgen jedoch die Modelle zwischen 100 und 450 Euro für richtigen Flugspaß. Interessant ist, dass sich insbesondere die Drohnen von den bekannten Markenherstellern DJI und Parrot keinesfalls hinter den teuren Modellen verstecken müssen. Vielleicht ist ja eine der hier vorgestellten Drohnen für dich die richtige Wahl.