Reisedrohne: Beste Drohnen für Urlaub – Worauf achten?

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Dohnen erfreuen sich große Beliebtheit. Vielleicht möchtest du nicht nur in heimischer Umgebung dein Fluggerät fliegen lassen, sondern auch im Urlaub. Damit lassen sich an den schönsten Orten wunderbare Urlaubsfotos und Urlaubsvideos erstellen. Daher stellen sich viele die Frage, worauf man bei einer Kamera Drohne für Urlaub achten sollte. Dies soll dir im nachfolgenden Ratgeber zur „Reisedrohne“ etwas nähergebracht werden.

Was Du in diesem Artikel erfährst:

  • Worauf du bei einer Reisedrohne achten solltest
  • Was du für eine solchen Reise beachten musst
  • Welche Drohnen-Regeln es im Ausland gibt
  • Wie eine Drohne im Flugzeug transportiert werden darf

Welche Drohne für Urlaub?

Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2022 um 4:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Worauf bei Reisedrohnen achten?

Eine kleine Drohne für den Urlaub sorgt für atemberaubende und einzigartige Urlaubsaufnahmen, die du mit einer herkömmlichen Kamera kaum hinbekommen wirst. Ich möchte dir kurz darlegen, welche Eigenschaften diese Flugmodelle besitzen sollten, damit du später nicht enttäuscht sein wirst.

Auf Reisen darf die Drohne nicht zu groß sein

Um die schönsten Orte weltweit erkunden zu können, musst du meistens mit dem Flugzeug unterwegs sein. Allein hier ist das Fluggepäck meist begrenzt, sodass für sperrige Güter kaum Platz bleibt. Wenn du folglich eine Drohne auf Reisen mitnehmen möchtest, sollte diese von den Baumaßen überaus kompakt gehalten sein. Idealerweise greifst du hier auf die modernen Faltdrohnen zurück, bei denen du die Ausleger mit den Rotoren platzsparend am Drohnenrumpf zurückklappen kannst. Dadurch passt eine solche Reisedrohne bequem in jeden Rucksack.

Ebenfalls solltest du darauf achten, dass deine Drohne über ein möglichst geringes Eigengewicht verfügt. Dies hat auch Vorteile in Bezug auf mögliche Fluggenehmigungen im Ausland. Bei Modellen über 250 g kannst du dann vielleicht schon Schwierigkeiten bekommen.
Worauf du ebenfalls achten solltest, ist eine kompakte Fernsteuerung. Verständlicherweise lohnt es sich im Urlaub nicht, eine übergroße Fernbedienung mit fest eingebautem Monitor zu verwenden. Ideal sind kleine und dennoch funktionelle Fernsteuerungen, bei denen du als Monitorersatz ein Smartphone anklemmen kannst.


Anforderungen an die Kamera Qualität für Foto & Video

Wenn du tolle Urlaubsbilder oder -videos aufnehmen möchtest, solltest du eine Kameradrohne verwenden, die über eine hohe Bildauflösung verfügt. Nur mit einer hochwertigen Drohnenkamera lassen sich beeindruckende Aufnahmen erzielen. Für eine gute Videoqualität sollte die Kamera wenigstens Full-HD unterstützen. Noch besser wäre natürlich eine 4K-Auflösung. Nicht jeder benötigt jedoch eine solch hohe Auflösung, wenn es um kleine Clips geht.

Full-HD-Videos werden üblicherweise mit bis zu 60 fps (Frames per Second) aufgezeichnet. 4K-Videos werden dagegen mit bis zu 30 fps aufgenommen. Damit lassen sich durchaus Videos in Kinoqualität aufnehmen. Recht nützlich ist natürlich ein Zoom, mit dem du etwas weiter entfernte Objekte bildfüllend aufnehmen kannst. Ein solches Zoom ist zwar nicht zu vergleichen mit einem optischen Zoom einer professionellen Spiegelreflexkamera, reicht aber für die meisten Einsatzzwecke vollkommen aus. Die DJI Mini 2* verfügt zum Beispiel über ein Vierfach-Zoom.

Videoaufnahmen werden meist in den Formaten MP4 oder MOV aufgezeichnet. Videos nehmen sehr viel Speicherplatz auf deiner Speicherkarte ein. Von daher dürfen die Videocodecs zum Komprimieren, wie zum Beispiel H.264 oder H.265 nicht fehlen. Neben der Videoauflösung möchtest du vielleicht tolle Luftbildaufnahmen machen. In diesem Fall kommt es auf die Foto- bzw. Sensor-Auflösung an. Einfache Modelle kommen hier auf maximal 5 Megapixel. Dies reicht heute eigentlich nicht mehr aus. Besser wären Fotosensoren mit wenigstens 8 bis 12 Megapixel oder Top-Modelle mit bis zu 20 Megapixel Auflösung. Auf diese Weise lassen sich ausreichende Bildinformationen abspeichern, die du später noch weiterverarbeiten kannst.

Ein weiteres Kriterium stellt der Kamerasensor dar. Beispielsweise findest du 1-Zoll-CMOS-Sensoren oder 1/2.3-Zoll-CMOS-Sensoren in den Kameras. Diese stammen häufig von renommierten Kameraherstellern, sodass eine hohe Bildqualität erreicht wird. Grund hierfür ist, dass diese Kameras mit einem aufwändigen Linsensystem versehen sind. Unschöne Spiegelungen auf den Bildern werden mit entsprechenden Filtern vermieden. Für tolle Landschaftsaufnahmen darf natürlich ein gewisser Weitwinkelbereich nicht fehlen. Einige Modelle kommen hier auf wenigstens 120 Grad. Damit lässt sich in der Weite ein großer Bereich abdecken.

Wie bei herkömmlichen Kameras auch, solltest du diverse Einstellungen an der Kamera vornehmen können. In bestimmten Lichtsituationen kommt es nicht nur auf verschiedene Verschlusszeiten an, sondern auch auf unterschiedliche ISO-Werte. Bei den Verschlusszeiten reichen Belichtungen zwischen 4 Sekunden bis rund 1/8000 Sekunden vollkommen aus. Bei den ISO-Werten bietet 100 bis 3.200 eine ausreichende Bandbreite. Allzu hohe ISO-Werte solltest du jedoch vermeiden, da es hierbei möglicherweise zu einem Bildrauschen kommen kann.

CMOS-Sensor

Nicht unwichtig ist das Fotoformat. Die meisten Kameras unterstützen JPG. Wenn du deine Urlaubsaufnahmen später am Rechner professionell nachbearbeiten möchtest, dann sollte die Kamera aber auch das RAW-Format unterstützen. Dieses nimmt zwar viel Speicherplatz ein, fungiert aber quasi als digitales Negativ, in dem alle wichtigen Bildinformationen enthalten sind.

Worauf kommt es noch an?

Eine Bildstabilisierung darf bei keiner Kameradrohne fehlen. Auch wenn deine Reise-Drohne recht stabil in der Luft bleibt, können Windböen und diverse Flugbewegungen zur Bewegungsunschärfe auf dem Video führen. Idealerweise sollte daher die Kamera sich an einem 3-Achsen-Gimbal befinden. Damit werden sämtliche Bewegungen ausgeglichen und machst ruckelfreie und saubere Videoaufnahmen.

Einige hochwertige Kameradrohnen können dich bei deinen Aufnahmen so weit unterstützen, sodass du dich vornehmlich auf das Fliegen konzentrieren kannst. Daher sollte deine Drohne Quickshots und autonome Flugmodi beherrschen. So können auch Anfänger tolle Luftbildaufnahmen machen und sind nicht so schnell überfordert. Hierzu gehören zum Beispiel die Funktionen Point of Interest oder Waypoints. Beachte, dass du ausreichend Speicherkarten* dabeihast. Wenn du auf deiner Reise viel filmst oder fotografierst, ist die eingesetzte Speicherkarte recht schnell voll. Dieser Ratschlag betrifft auch Fotografen, die mit einer herkömmlichen Digitalkamera unterwegs sind. Es wäre schade, wenn du an den schönsten Orten bemerkst, dass du wegen einer vollen Speicherkarte nichts mehr aufnehmen kannst.

Weitere wichtige Funktionen von Reisedrohnen

Weltweit gibt es bestimmte Bereiche, in denen quasi eine Flugverbotszone herrscht. Gerade über sensible Bereiche, wie Militäranlagen, Krankenhäuser, Flughäfen etc. darfst du deine Drohne nicht fliegen lassen. Hilfreich wäre in diesem Fall ein integriertes Geofencing. Damit errichtest du einen unsichtbaren Zaun um den Flugraum deiner Drohne. Dies wäre auch praktisch, wenn du deine Drohne am Meer fliegen lassen möchtest. Damit wird verhindert, dass bei einer Störung der Fernbedienung das Flugmodell nicht versehentlich in die Weiten des Ozeans unterwegs und somit für immer verloren wäre.

Moderne Drohnen verfügen über eine Vielzahl an Sensoren und Hilfsmitteln, mit denen der Flugbetrieb weitgehend vereinfacht wird. Wenn du dich von deiner Drohne selbst filmen lassen möchtest, sollte diese über eine sogenannte Follow-me-Funktion verfügen. Damit die Drohne dabei nicht versehentlich gegen Hindernisse fliegt, darf eine Hinderniserkennung ebenfalls nicht fehlen. Eine Return-to-Home-Funktion ist insoweit nützlich, weil dadurch deine Drohne bei nachlassender Akkuleistung automatisch die Position deiner Fernsteuerung erkennt und somit in unmittelbarer Nähe von dir landen kann.

Besonders wichtig ist ein GPS-Modul. Dieses dient der genauen Positionsbestimmung, wenn deine Drohne automatisch unterwegs ist. Dabei wird meist eine Verbindung zu den wichtigsten GPS-Satelliten hergestellt. Trotz starkem Wind hält deine Drohne immer die gewünschte Flugrichtung und kann diese mithilfe des GPS-Signals von selbst korrigieren.

GPS-Mode-Drohnen-Fernbedienung

Reichweite und Flugzeit deiner Reisedrohne

Drohnen können eine sehr große Flugreichweite erreichen. Diese ist von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell unterschiedlich. Die Reichweite ist vornehmlich von der Reichweite der Fernbedienung abhängig. Diese beträgt durchschnittlich bis 1,5 Kilometer. Es gibt aber auch Export-Drohnen, die eine Reichweite bis 15 Kilometer erreichen können. Hierzulande ist die Reichweite dahingehend eingeschränkt, weil du deine Drohne nur in Sichtverbindung fliegen darfst. Damit soll verhindert werden, dass das Fluggerät unkontrolliert möglichen Schaden anrichtet. Auf Reisen kommt es auf die Landschaft an. Meist werden Drohnen aber nur einige hundert Meter weit geflogen, also im Sichtbereich.

Die Flugzeit richtet sich dagegen an die Akkuleistung. Allein aus Platz- und Gewichtsgründen sind die eingesetzten Lithium-Polymer-Akkus recht kompakt gehalten. Reise-Drohnen in der mittleren Preisklasse erreichen durchschnittlich eine Flugzeit zwischen 20 und 30 Minuten. Höherwertige Modelle kommen auf rund 45 Minuten. Die meisten Reise-Drohnen erreichen durchaus ihre 30 Minuten Flugzeit.

Drohnen mit mindestens 30 Minuten Flugzeit

Die Funktionen und Leistungsdaten sind dir zu schwach? Dann schau dir unsere Empfehlungen für Drohnen mit langer Flugzeit an.

Darauf solltest du im Urlaubsland achten

Wenn du mit deiner Drohne auf Weltreise gehst, solltest du beachten, dass du an jedem Ort die Möglichkeit haben solltest, deine Flugakkus wieder aufzuladen. Während in Europa viele Länder unser bekanntes Steckdosensystem mit 230 Volt Wechselstrom unterstützen, sieht dies in anderen Ländern schon anders aus. Es ist daher wichtig, dass du dir zuvor vielleicht einen Reiseadapter besorgst, mit dem du dein Lipo Ladegerät betreiben kannst. Achte aber auch darauf, dass das Ladegerät zum Beispiel auch für 110 Volt geeignet ist.

Eine Powerbank* ist ebenfalls recht nützlich. Diese kannst du nicht nur für deine Ladestation einsetzen, sondern auch unterwegs im Gelände, wo du keine Steckdose zum Nachladen findest. Vergiss auf deiner Reise nicht, die wichtigsten Ersatzteile für deine Drohne mitzunehmen. Beachte, dass zum Beispiel die Propeller am häufigsten Schaden nehmen. Daher solltest du mindestens einen Satz an Ersatzpropeller im Koffer dabeihaben. Diese Propeller sind überaus leicht und nehmen auch kaum Platz im Reisegepäck ein.

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Mit Drohne verreisen: Was gibt es zu beachten?

Die Drohnen-Gesetze weltweit werden recht unterschiedlich gehandhabt. In einigen Ländern musst du eine offizielle Erlaubnis beantragen, um eine Drohne fliegen zu dürfen. Leider werden meist nur professionelle Drohnenpiloten akzeptiert. Als Tourist gehst du in vielen Fällen leer aus. Im afrikanischen Land Ghana musst du auf jeden Fall eine Registrierung für deine Drohne vornehmen, die behördlich genehmigt wird. Ansonsten können dir dort sogar bis zu 30 Jahre Haft drohen.

In diesen Ländern darfst du keine Drohne einführen:

  • Marokko
  • Nicaragua
  • Fiji
  • Zambia
  • Kuba
  • Ägypten
  • Saudi-Arabien
  • Kenia
  • Iran
  • Indien
  • Äthiopien
  • Barbados
  • Madagaskar
  • Kuwait
  • Syrien
  • Nordkorea
  • Senegal

Darf man Sehenswürdigkeiten mit einer Drohne fotografieren oder filmen?

Nicht nur im Ausland, sondern auch hierzulande sind viele Sehenswürdigkeiten für einen Drohnenflug verboten. Hierzu gehören beispielsweise…

  • sämtliche bayrischen Schlösser, Gärten und Denkmäler
  • in Sachsen der Zwinger und große Garten
  • das Brandenburger Tor in Berlin
  • Eiffelturm in Paris
  • Kolosseum in Rom
  • das Taj Mahal in Indien
  • Chichén Itzá in Mexiko
  • Machu Picchu in Peru

Generell solltest du dich immer zuvor erkundigen, ob ein Überflug bzw. Luftbildaufnahmen von Sehenswürdigkeiten im Urlaubsland erlaubt sind. In einigen Fällen benötigst du hierfür eine Ausnahmegenehmigung, die du meist nicht bekommst oder die für dich sehr teuer wird.

Bei Verstößen drohen hohe Strafen

In Deutschland können Verstöße gegen die Drohnen-Verordnung bis zu 50.000 € Geldbuße geahndet werden. Wer im Ausland gegen mögliche Drohnenbestimmungen und Gesetze verstößt, der muss mit noch empfindlicheren Strafen rechnen. Wenn du eine Drohne in ein Land einführst, in dem der Drohnenflug generell verboten ist, wird deine Drohne konfisziert. In Kuba und Nicaragua bekommst du das Fluggerät erst bei der Ausreise wieder ausgehändigt. In Algerien und Marokko bekommst du deine Drohne dagegen nicht wieder zurück. Verstößt du zum Beispiel in Indonesien gegen die Drohnen-Verordnung, kann dies eine Geldbuße bis 66.000 € nach sich ziehen. In Tschechien sind es sogar bis zu 185.000 €.

Noch schlimmer wird es in Thailand. Hier musst du mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren rechnen. In Südafrika musst du vielleicht bis zu 10 Jahre ins Gefängnis. In Ghana führt schon eine fehlende Registrierung zu einer Gefängnisstrafe von bis zu 30 Jahren. In einigen Ländern benötigst du sogar vom Verteidigungsministerium eine Erlaubnis, um überhaupt eine Drohne fliegen zu dürfen. Besonders kurios wird es im afrikanischen Swasiland, in dem der Aberglaube noch recht hoch ist. Der Staat hat zum Beispiel im Jahr 2013 ein Gesetz erlassen, mit dem Hexen auf Besen nicht höher als 150 Meter fliegen dürfen. 2016 wurde das Gesetz für Drohnen angepasst. Dort dürfen Drohnen nicht höher als 120 Meter fliegen.

Deine Drohne ist noch nicht versichert?

In Deutschland ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Hier ist unser Drohnen-Versicherungs-Vergleich.

Achte auf deine Drohnen-Haftpflichtversicherung

Für die meisten Drohnen benötigst du hierzulande eine Drohnen-Haftpflichtversicherung*. Durch unkontrolliertes Fliegen und bei einem möglichen Absturz kann es durchaus zu Personen- und Sachschäden kommen. Aus diesem Grund ist eine Haftpflichtversicherung überaus wichtig. Beachte, dass deine normale Privat-Haftpflichtversicherung hier nicht ausreicht. Aus diesem Grund benötigst du eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung. Diese sollte aber auch im Ausland Gültigkeit besitzen und dich vor möglichen Schäden bewahren.

Was macht den Flugbetrieb einer Reisedrohne im Ausland schwierig?

Reise-Drohnen sind generell recht kompakt und handlich gebaut. Dank modernster Technik bleiben diese recht stabil und sicher in der Luft. Dennoch musst du im Urlaubsland dich auch auf die klimatischen Bedingungen einstellen. Wenn du zum Beispiel in sehr großen Höhen unterwegs bist, ist der Luftdruck hier recht tückisch. In diesem Fall wirkt sich dies negativ auf die Flugstabilität deiner Drohne aus. Aber auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, die beispielsweise in tropischen Ländern vorherrscht, kann zu Problemen führen. Elektronik und Feuchtigkeit passen nicht so gut zusammen. Nicht jede Reise-Drohne ist absolut wasserdicht ausgeführt.

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Generelle Verhaltensregeln & Verbote für Drohnen im Urlaub

Die meisten Regelungen für den Drohnenflug im Ausland entsprechen zum Teil der neuen EU-Drohnenverordnung. Beispielsweise darfst du nicht einfach über Menschenansammlungen fliegen. Es ist nicht erlaubt zu dicht an Gebäuden zu fliegen. Wichtig ist immer die Privatsphäre anderer zu beachten. In den meisten Ländern darfst du ehedem nur in Sichtweite fliegen. Zu beachten sind die Flugverbotszonen, wie Flughäfen, Autobahnen, Eisenbahnlinien etc. Es gibt darüber hinaus speziell ausgewiesene Sperrgebiete, wie zum Beispiel militärische Anlagen.

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Drohnen-Regeln in beliebten Urlaubszielen

USA

Jede Drohne, die du in die USA einführst, muss von der FAA (Federal Aviation Administration) [1] registriert worden sein. Zudem reicht dein Drohnenführerschein nicht aus, sondern du musst einen sogenannten Aeronautical Knowledge Test in einem von der FAA zertifizierten Testzentrum absolvieren. Bei reinen Hobbydrohnen ist der Test jedoch nicht erforderlich. Auf jeden Fall ist eine Registrierung notwendig, die für drei Jahre rund 5 US-Dollar kostet. Die Registrierung ist nur innerhalb der USA von einem PC aus möglich.

Ebenfalls muss deine Drohne eine Plakette mit der Registrierungsnummer tragen. Die maximale Flughöhe liegt bei 400 ft, also 121,92 Metern. Das Fliegen ist nur in Sichtweite erlaubt. In der Nähe von Flugplätzen und ober Menschenansammlungen darfst du nicht fliegen. Beachten auf jeden Fall die Flugverbotszonen. Es gibt diesbezüglich Schilder, die eine NoDroneZone bezeichnen. Alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen darfst du ebenfalls nicht als Drohnenpilot starten. Dagegen gibt es eine Versicherungspflicht in den USA nicht.

Frankreich

Im Nachbarland Frankreich darfst du eine Drohne mit einem Abfluggewicht von 800 g nur mit einem gültigen Trainings-Zertifikat fliegen. Es handelt sich dabei um eine Online-Schulung mit Test, die ähnlich abläuft, wie der hierzulande bekannte Drohnenführerschein. Modelle unter 800 g sind hiervon ausgenommen.

Sämtliche Drohnen über 800 g müssen registriert und mit einem Kennzeichen ausgestattet werden. Die Flughöhe beträgt 150 Meter. Es gibt auch Regionen, in denen du nur 30 oder 50 Meter hoch fliegen darfst. Beachte auch hier wieder die Flugverbotszonen. Generell darfst du nur in Sichtweite fliegen. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist nicht erforderlich, wird aber dennoch empfohlen.

Türkei

In der Türkei müssen Drohnen erst ab einem Abfluggewicht von 500 g registriert werden. Kurioserweise kann es am Flughafen bzw. Zoll vorkommen, dass dir die Drohne abgenommen und kostenpflichtig aufbewahrt wird. Du kannst dies umgehen, wenn du eine Konformitätserklärung für die Drohne vorlegst.

Du musst dich jedoch als Drohnenpilot in der Türkei registrieren, wobei du eine türkische Identifikationsnummer erhältst. Das Verfahren ist recht aufwändig. Erkundige dich daher direkt vor der Reise, ob sich die Bestimmungen geändert haben.

Türkei Drohnenaufnahme Instanbul
Türkei – Istanbul

Griechenland

In Griechenland gilt seit dem 31.12.2021 die EU-Drohnenverordnung. Für die Nutzung des griechischen Luftraums benötigst du unter Umständen noch eine Ausnahmegenehmigung, welche an die HCAA [2] gesandt werden muss. Dies kannst du bequem online erledigen.

Italien

In Italien müssen nur gewerblich genutzte Drohnen registriert werden. Bei der Einfuhr muss die Drohne eine CE-Kennzeichnung besitzen. Notfalls musst du eine Konformitätserklärung mitführen. Eine besondere Erlaubnis der Luftfahrtbehörde ist nur erforderlich, wenn deine Drohne mehr als 25 kg wiegt.

Mexiko

In Mexiko darfst du nur zwei Kameras einführen. Kameradrohnen fallen in aller Regel nicht darunter, wobei es jedoch dem Zoll obliegt, wie deine Drohne eingestuft wird. Führe auf jeden Fall die Rechnung deiner Drohne mit, sodass das Eigentum daran bestätigt werden kann. Für alle Drohnen unter 2 kg benötigst du eine Aufstiegsgenehmigung oder Registrierung.

Für die meisten Reise-Drohnen gibt es folglich keine Einschränkungen. Du darfst aber nur am Tage fliegen. Sicherheitshalber solltest du nur auf Sichtweite fliegen. Beachte jedoch dringend die Flugverbotszonen. Über bestimmte Sehenswürdigkeiten darfst du nicht fliegen.

Mexiko Drohnenaufnahme Sisal
Mexiko – Sisal

Portugal

In Portugal benötigst du für Kameradrohnen eine spezielle Erlaubnis der Autoridade Aeronáutica Nacional. Den Antrag kannst du bequem online über das Portal e-AAN [3] stellen. Registriert werden müssen Drohnen ab einem Abfluggewicht von 250 g. Möchtest du mit deiner Drohne über das Meer fliegen, wird noch eine Erlaubnis der portugiesischen Marina Autoridade Marítima Nacional [4] benötigt.

Kroatien

In Kroatien gilt seit dem 31.12.2020 die EU-Drohnenverordnung. Trotz dieser Regelungen benötigst du noch eine Ausnahmegenehmigung, wenn du Luftbildaufnahmen machen möchtest. Die Flughöhe liegt bei 120 Meter. Meist darfst du in kontrolliertem Luftraum aber nicht höher als 50 Meter fliegen. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist Pflicht.

Thailand

Die Bestimmungen in Thailand ändern sich leider sehr häufig. Auf jeden Fall musst du deine Drohne bei der Einreise registrieren lassen. Dabei benötigen Kamera-Drohnen sogar zwei Registrierungen. Die erste wird von der National Broadcasting ans Telecommunications Commission [5] ausgestellt, bei der es um die Nutzung der Frequenzen geht. Die zweite Registrierung ist bei der Civil Aviation Authority of Thailand [6] zu beantragen, wo du als Drohnenpilot registriert wirst. Auf eine Drohnen-Haftpflichtversicherung solltest du nicht verzichten. Diese sollte idealerweise auch in englischer Sprache vorliegen.

Thailand Drohnenaufnahme Phuket
Thailand – Phuket

Spanien

In Spanien gilt seit dem 1. Januar 2021 die neue EU-Drohnenverordnung. Daher gelten in Spanien dieselben Regelungen wie hierzulande.

Marokko

In Marokko ist es verboten, mit einer Kameradrohne Luftbildaufnahmen zu machen. Selbst der Import von Drohnen wurde bereits seit 2015 untersagt.

Österreich

Im Nachbarland Österreich gilt seit dem 1. Januar 2021 die neue EU-Drohnenverordnung. Daher gelten dieselben Bestimmungen wie hierzulande.

Ägypten

Ebenfalls ist auch der Betrieb von Drohnen in Ägypten untersagt. Selbst der Besitz von Drohnen ist in Ägypten unter Strafe gestellt.


Häufige Fragen & Antworten

Wie transportiere ich Akkus im Flugzeug?

Die meisten Drohnen verwenden leistungsstarke Lithium-Polymer-Akkus, kurz LiPos. Diese gelten als Gefahrgut und dürfen nicht ohne Anmeldung im Flugzeug mitgeführt werden. Wie viele Akkus du mitführen darfst, hängt von der Anzahl der Wattstunden ab. Die offenen Kontakte der LiPos musst du zuvor abkleben, um einen möglichen Kurzschluss zu vermeiden. Befördere die Akkus immer in feuerfesten LiPo-Bags*. Zudem musst du dich bei der Airline erkundigen, ob du die Akkus nur im Handgepäck oder im aufgegebenen Koffer mitführen darfst. Einige Airlines verlangen eine Auflistung darüber, welche Drohne mit welchen technischen Daten und Eigenschaften transportiert werden soll. Hier muss auch angegeben werden, um welche Art von Akkus es sich handelt.

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Fazit zur Reisedrohne

Eine Reise-Drohne sorgt für eindrucksvolle Urlaubsaufnahmen. Jedoch gibt es in jedem Land andere Drohnenbestimmungen, auf die du achten solltest. In Europa und in den USA sind die Bestimmungen recht moderat. In anderen Ländern gibt es arge Einschränkungen und sogar Einfuhrverbote. Wenn du folglich mit einer Kameradrohne in den Urlaub fliegen möchtest, solltest du dich auf jeden Fall zuvor eingehend informieren. Dies erspart dir viel Ärger, Bußgelder oder sogar Haftstrafen.

Quellen & Einzelnachweise:
[1] https://www.faa.gov/uas/
[2] https://dagr.hcaa.gr/
[3] https://backoffice.aan.pt/checklogin
[4] https://www.amn.pt/Paginas/Homepage.aspx
[5] https://www.nbtc.go.th/Home.aspx?lang=en-us
[6] https://www.caat.or.th/en